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Der Pflug

PHILOSOPHIE DES YOGAS

Die Indische Philosophie geht davon aus, dass das Leben eine Art Traum ist und wir begegnen nicht der Welt an sich, sondern unseren Vorstellungen bzw. unserem Traum der Welt. Wenn wir in der Welt das Böse sehen, werden wir in einer Welt voller Bosheit leben und umgekehrt. Wir nehmen die Welt, je nach Gefühlszustand in dem wir uns befinden, unterschiedlich wahr. Das gibt uns eine erste Ahnung davon, dass wir die Erbauer unserer Wirklichkeit sind.


Yoga ist eine Praxis, die unser Bewusstsein in geistiger, seelischer und körperlicher Hinsicht erweitert. Dies gibt uns die Möglichkeit, unser Schicksal selbst in die Hand  zu nehmen. Gleichzeitig, wächst unsere ethische Verantwortung, welche jeder spirituellen Entfaltung zugrunde liegt, denn wir sind mit allen Menschen und Lebewesen im Traum des Daseins verbunden. Die Trennung von anderen Menschen existiert nur scheinbar, d.h., dass wir in der ganzen Welt nur uns selbst begegnen. Alles was wir einem anderen Menschen zufügen, fügen wir somit uns selbst zu.


Das Ziel eines Yogis/ einer Yogini ist es, die Welt der sinnlichen Erscheinungen zu durchschauen und die dahinter liegende, eigentliche Wirklichkeit zu erkennen. Um diese zweite Wirklichkeit zu erleben, muss man sich von allen materiellen Wünschen lösen und das irdische überwinden. Dieser Weg ist sehr schmal und steil und nur für wenige Menschen begehbar. Dies soll uns jedoch nicht entmutigen, sondern als Antrieb dienen, den Yogaweg nach unseren Möglichkeiten zu beschreiten.


„Om, shanti, shanti, shanti“

Anrufung für spirituellen Frieden

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